Die fünf Sekunden Regel

Hier haben wir schon gesehen, dass Streicheln nicht immer eine Belohnung für den Hund ist.

Doch viele Hunde empfinden Streicheln nicht nur draußen oder im Training nicht als Belohnung: sie mögen grundsätzlich nicht so gerne angefasst werden. Ob das auf deinen Hund zutrifft, kannst du über die fünf Sekunden Regel heraus finden.

Streichle deinen Hund für ca. fünf Sekunden und nimm dann die Hände zurück. Fordert dich dein Hund auf, weiter zu machen? Geht er erleichtert weg? Zeigt er Stresssignale?

Schau dir das Video von Grisha Stewart zur fünf Sekunden Regel an:

 

 

Streicheln ist doof?

Bist du traurig, weil du jetzt vielleicht herausgefunden hast, dass dein Hund gar nicht so gerne gestreichelt werden möchte?

Streicheln lernen

Nicht verzagen. Vielleicht mag er nur nicht, wie oder wo du ihn streichelst. Frag ihn mittels der fünf Sekunden Regel, an welchem Körperteil er lieber gestreichelt werden möchte. Finde heraus, ob er lieber gekribbelt, geschrubbelt oder sanft abgestrichen werden möchte, oder ob er z.B. TTouch lieber mag.

Außerdem kann dein Hund lernen, dass Streicheln was Tolles ist. Nachdem du herausgefunden hast, wo und wie er es am angenehmsten findet, streichelst du ihn so ganz kurz und gibst ihm dann sofort eine schöne Belohnung.

Das wiederholst du dann noch zwei Mal. nach ein paar Übungseinheiten kannst du bestimmt langsam die Streichelzeit ausdehen, oder den Bereich, den du streichelst vergrößern (nicht beides gleichzieitg verändern!).

Kuschelmonster

Mit ein bisschen sanftem, rücksichtsvollem Anfass-/Streicheltraining ist schon so mancher Hund zum Kuschelmonster geworden.

Übrigens: genau so könnt ihr auch Bürsten u.ä. üben. 

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