Kopfstreicheln als Belohnung

In vielen Hundebüchern wird Streicheln, insbesondere das Kopfstreicheln, als Belohnung empfohlen.

Doch vielleicht hast auch du die Erfahrung Erfahrung gemacht, dass der Hund das Geübte, das du mit Streicheln belohnt hast nur ohne Ablenkung ausführt. In vielen alltäglichen Situationen funktioniert es aber nicht.

Woran liegt das? Ist der Hunde stur und/oder dominant? Will er dich ärgern oder „verarschen, denn eigentlich weiß er genau, was er machen soll!„?  Funktioniert das Training über Belohnungen alleine einfach nicht zuverlässig genug? Oder gibt es einen ganz anderen Grund?

Damit eine „Belohnung“ ein Verhalten festigt, muss der Hund sie als wünschenswert betrachten. Er muss sie haben wollen. Oder anders gesagt, er muss bereit sein, dafür zu arbeiten.

Ist das beim Kopfstreicheln (oder allgemein beim Streicheln) überhaupt der Fall?

Gerd Köhler hat dazu ein wunderbares Video bei Youtube hochgeladen, schau es dir einfach mal an:

Kopfstreicheln als Belohnung!?

 

Wenn der Hund nicht gestreichelt werden mag, kann das Streicheln keine Belohnung sein – und dann kann das damit „belohnte“ Verhalten auch nicht stärker werden!

Viele Links rund ums Thema Belohnen findest du hier und hier 

Bücher zum Thema Körpersprache und hundliche Kommunikation

Brenda Aloff Canine Body Language: A Photographic Guide
Christiane Blenski: Hundesprache: Verhalten erkennen & verstehen
Barbara Handelman Hundeverhalten: Mimik, Körpersprache und Verständigung
Turid Rugaas Calming Signals – Die Beschwichtigungssignale der Hunde

DVDs:
Ute Blaschke-Berthold: DVD: Das kleingedruckte in der Körpersprache

 

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