Monsterball – Futterspielzeug aus Naturkautschuck von Jolly Pets

Prüfer Homo sapiens: Martina Schoppe, erfahrene Kauspielzeugbefüllerin:

Durch das elastische Material ist das Monster sehr leicht sowohl mit Trockenfutter als auch mit Dosenfutter oä. befüllbar – man sperrt ihm einfach das Maul weit auf.

Mir fehlt eine ausführlichere Bedienungsanleitung. Alle Angaben sind auf Englisch. Wer das nicht spricht, ist also schon mal komplett aufgeschmissen.

Ich hätte noch einen Hinweis gut gefunden, ob das Spielzeug Spülmaschinenfest ist, eingefroren werden kann. Auch ob es in der Mikrowelle „überbacken“ werden darf oder nicht dürfte gerne angegeben werden. Getestet haben wir einfrieren und spülmaschinieren – scheint er problemlos überstanden zu haben.

monsterball1 Der Monster Ball ist auch für große Hunde gut geeignet. Die Hunde können durch verschiedene Strategien ans Ziel kommen: mit der Zunge raus lecken, durch die Gegend rollen oder schleudern, und – von Herrn Chakanyuka noch nicht gestestet aber bestimmt auch gut: ordentlich drauf rum kauen, um den Inhalt heraus zu drücken. Man hat auch viele Möglichkeiten, das Monster zu befüllen.
Das Kaumonster (Gandhi Graf von und zu Brackerich) hat das relativ weiche Material des Monsterballs keine weiteren Löcher eingearbeitet.

Prüfer Canis familiaris: Crispel Chakanyuka, staatlich examinierter Spielzeugtester-Ridgeback:

monsterball3 Blau, ich mag blau, das kann ich gut sehen. Nicht, dass ich das bräuchte – Es war ja gar nicht zu überriechen!!
Frauchen hat mein Trockenfutter eingefüllt und mit ordentlich viel lecker Dosenfutter zugeschmiert. Dem Monster kam es zu den Zähnen heraus. Herrlich!! Habe ich erstmal alles abgeschlubbert.
Das war auch fast ein bißchen zu einfach – das Maul ist schon ziemlich groß. Bestimmt kann man das etwas anspruchsvoller gestalten, wenn man das ganze microwelliert oder einfröstelt.
Aber egal – das Monster ist toll. Ich hab richtig ordentlich meine Decke eingesabbert, so großartig war das. Angeblich, so sagt mensch, ist das total gut für Zahne und Zahnfleisch. Na, meinetwegen, Hauptsache es schmeckt!
Lustig wurde es, als ich ein bisschen tiefer einschlubbern musste – die Monsterzähne kribbeln auf der Zuge *hihihi* und dann geht es auch nicht mehr ganz so leicht – das Dosenfutter hatte sich mit den Trockenfutterbrocken verschmurgelt und das wollte dann nicht rauskommen.
Aber nicht umsonst habe ich ja schon viele Jahre Berufserfahrung. Ich hab das Dings erstmal vorsichtig durch die Gegend getragen. Oftmals reicht das schon, dann kommt was rausgefallen. Hier musste ich dann aber doch ein bisschen hartnäckiger werden – der dicke Klumpen kam nicht so schnell, wie ich mir das so vorgestellt hatte.
Als nächstes habe ich also die bewährte „fallen lassen“ Methode angewendet. Und siehe da, kleinere Bröckchen rieselten aus dem Monstermaul. Habe ich dann freilich schnell aufgewischelt.
Auch die „durch die Gegend trullern“-Technik funktioniert gut. Da durch die „fallen lassen“ Methode das ganze ja schon gelockert war, gaben die Brocken den letzten Widerstand auf.
Dann war auch schon nichts mehr drin. Tze! Aber weil’s son Spaß gemacht hab, hab ich es dann noch ein bisschen durchs Wohnzimmer getrullert, bis es unter dem Sofa verschwunden ist. Gut, dass ich dann auch grad eh keine Lust mehr hatte – dafür ist Frauchen zuständig. Oder der Gandhi. Der kriegt alles raus!! Immer!!! Überall, auch!!

Update:

Frauchen hat heute so einen riesig dicken Keks reingestopft. Und dann noch normales Hundefutter. DAS war mal ein Spaß. Ich habs schnell mit aufs „Zwischendeck“ genommen, damit der Gandhi nicht auf räuberische Ideen kommt und dann ist es mir da von der Matratze getrullert. Doof, dachte ich, muss ich aufstehen und hinterher laufen, dachte ich.
Aber dann habe ich gesehen, dass dabei ganz viele kleine Bröckels aus dem Monstermaul gefallen sind. Da hab ich es auch noch ganz die Treppe runter geschuppsert! Alles voller Kekskrümels!!! Herrlich!!! Beim Runtergehen hab ich die alle aufgeschnaubert. Aber es war immer noch was drin im Monster, also hab ich es nochmal mit aufs Zwischendeck getragen und wieder runtergekollert. Tolle Sache. Werde ich mir für künftige Tests merken!

Prüfer Canis familiaris: Gandhi Graf von und zu Brackerich, staatlich examinierter Rauskrieger:

monsterball5 Öhm, also. Natürlich ist der Monsterball jetzt MEINS. Sollte klar sein. Müsste ich doch eigentlich nicht wirklich noch extra erwähnen, oder? Es ist alles meins. Aber vorsichtshalber habe ich meinen Namen eingestanzt. In Hunde-Piercing-Braille-Schrift! Ungefähr tausend Mal – nur zur Sicherheit!
Weil: das Monster ist soooooooo toll!

Ich weiß, wie man es schnellstmöglich leert: man beißt drauf und zwar so, dass das Maul dabei aufgeht, also quer. Dann fällt alles raus. Wäre aber auch nicht schlimm, wenns länger dauert, denn ich krieg eh immer alles raus!!! Ich bin staatlich examinierter Rauskrieger, schließlich!
Wenn Dosenfutter drin ist, muss hund auch noch ordentlich quetschen. Aber das lohnt sich ja, LECKER!!!
Dabei hab ich ja auch entdeckt, dass man seinen Namen in das Monster stanzen kann!
Natürlich hab ich bemerkt, dass der Crispel da immer noch ran geht – Frauchen kann wohl Hunde-Piercing-Braille-Stanz nicht lesen und gibt ihm das Monster zum Ausschlubbern und der macht ja immer alles, was Frauchen sagt, auch wenn da tausendmal steht, dass das Monster MEINS ist… Aber der Crispel soll sich bloß nicht in Flagranti, oder wie das heißt, erwischen lassen. Sonst stanz ich ihm nämmich meinen Namen ins Fell, dass er das Monster kriegt, das geht echt zu weit!!

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Produktinfos

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  • Eigenschaften, Material, Hersteller
  • Farbe: blau, für Mädchen gibt es das „Monster Girl“ alternativ in pink
  • Material: Naturkautschuk, duftet nach Vanille
  • Grössen: 6 cm und 8,5 cm
  • Eigenschaften:robust, befüllbar, elastisch
  • Hersteller: www.jollypets.com

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