Nola und die Tierärzte

Vor ein paar Jahren durfte ich die kleine Schäferhündin Nola sitten.

Neulich hat sie uns allen einen riesigen Schrecken eingejagt und uns gezeigt, dass auch ganz „einfache“ Kastrationsoperationen lebensgefährlich sein können.

Nola und die Tierärzte

Der Tierarzt hat nämlich einen Tupfer in der Nola „vergessen“.

Leider ist der Tierarzt bei Nolas folgenden (vielen) Besuchen in seiner Praxis wegen Übelkeit, Appetitlosigkeit und Apathie nicht darauf kommt, dass das möglicherweise mit der Kastrations-OP zusammenhängen könnte.

Nola hat ein sehr hartnäckiges Frauchen, die sich mit den Erklärungen, dass Nola eine Futtermittel Allergie oder Reflux oder eine Magenschleimhautentzündung (oder, oder, oder) habe, nicht zufrieden gab.

Gefährliche Darm-Operation

Die Behandlungen auf die diagnostizierten Magen-Darm-Probleme  schlugen einfach nicht an.  Auf den gemachten Röntgenbildern hat der Tierarzt den Tupfer nicht gesehen.

Schließlich brachte Nolas Frauchen die inzwischen sehr kranke Nola zu einem anderen Tierarzt.

Der musste dann in einer sehr risikoreichen und gar nicht alltäglichen Not-OP den inzwischen am Darm festgewachsenen Tupfer entfernen, indem er das Stück Darm herausschneidet.

Happy End

Nola beweist „gutes Heilfleisch“ – sie hat die gefährliche OP gut überstanden. Aber auf den Schreck gibts jetzt einen Schwung Jugendfotos von der süßen Nase.

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Fehler können passieren.  Auch Tierärzten und auch bei so „alltäglichen“ Operationen wie einer Kastration.

Aber ich glaube, ich werde nie verstehen, warum bei den folgenden Tierarztbesuchen niemand darauf gekommen ist, dass die Operation Ursache des Übels ist.

Da musste Nolas Frauchen alleine drauf kommen – gut, dass das gerade noch rechtzeitig eine zweite Meinung eingeholt hat und man in der anderen Tierklinik Röntgenbilder lesen und sehr schwierige Operationen durchführen kann!

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